Hey, ich bin Tom,
viele nennen mich Tommy – und insgeheim bin ich die Gehlerrette.
Am liebsten bin ich unterwegs mit dem Fahrrad, auf breit profilierten Reifen, über Asphalt, Stock und Stein – und am liebsten für eine lange Zeit! Meist habe ich alles dabei, was man unterwegs so braucht, um so viel wie möglich unter freiem Himmel zu schlafen.
Mein Velo, alias Stuhl, hat mich schon zu prächtigen Orten getragen: über hohe, neblige Pässe, durch stürmische Täler und sogar durch manche emotionalen Wirbelstürme. Dafür bin ich sehr dankbar – und ich möchte unbedingt weitermachen!
Fürs Weitermachen gibt es einen Plan Deluxe, meinen momentanen Masterplan in Liebe. Diese Unternehmung trägt den Namen „Linie26“ und soll mich von Leipzig über Zentralasien bis nach Tokio führen.
Hier findet ihr alles, was euch darüber interessiert.
Hängt euch an mich dran und werdet ein Teil dieser wilden Fahrt!
LINIE26
Von Leipzig bis Tokio – eine Rad-Odyssee auf einer festen, unsichtbaren Linie.
Mit meinem Gravelbike, beladen mit Bedacht, durchquere ich Italien von Nord nach Süd, setze später mit der Fähre nach Albanien über und fahre durch Länder des Balkans, bevor ich in die Türkei eintauche. Weiter geht es nach Georgien und in die endlosen Steppen Zentralasiens – durch Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan – entlang der historischen Seidenstraße, über die hohen - wilden Pässe des Pamir. Danach durchquere ich die weite Mongolei, weiter nach China, um schließlich die majestätischen Landschaften Japans zu erreichen. Jede Etappe ein eigenes Universum, jeder Meter ein Schritt tiefer in das Zentrum der Welt.
Kilometer, Höhenmeter, Regen, Sonne, Sternennächte – Ehrfurcht und Demut liegen in jedem Atemzug. LINIE26 verbindet Länder, Gefühle und Momente – und setzt Wünsche frei. Eine Linie, ein Traum, ein unaufhörliches Rufen des Fernwehs und des edlen Wunsches, draußen zu sein.
Verfolge meine Reise in Echtzeit!
Erlebe jede Kurbelumdrehung, jeden Höhenmeter, jeden Stopp am Kiosk oder Supermarkt unterwegs – live auf deinem Monitor. Mit dem Live-Tracking siehst du, wo ich gerade bin, welche Etappe ich bereits hinter mir gelassen habe und wie viele Kilometer noch vor mir liegen.
Mein Fortschritt wird rund um die Uhr alle zehn Minuten aktualisiert. So bist du hautnah dabei, als würdest du mit mir zusammen die einsamen Steppen Zentralasiens durchqueren, über die Pässe des Pamir rollen oder die schönen Landschaften Japans erkunden.
Egal ob am Computer oder auf dem Handy – das Live-Tracking bringt dich direkt auf meinen Track. Sei Teil dieses Abenteuers, spüre das Fernweh, die Weite und die unaufhörliche Bewegung auf zwei Rädern – als wärst du selbst unterwegs.
Bartang-Tal - Tadschikistan
Insta-Feed
Unterstütz mich gern!
Manchmal trägt einen ein Traum so weit, dass man das Ende nicht mehr richtig sehen kann. Emotionen drehen sich im Kreis, und manches fühlt sich größer an als man selbst.
Auf dieser langen Strecke wird es Momente geben, in denen jeder Tritt zählt, jeder Höhenmeter Kraft braucht und jedes kleine Stück Unterstützung wie Rückenwind wirkt. Wenn du mich begleiten möchtest – nicht physisch, aber im Herzen – dann kannst du genau diesen Rückenwind schenken.
Mit deiner Unterstützung kann ich unterwegs Wasser und Nahrung kaufen, mein Velo reparieren, Kleidung ersetzen, mein Haupt in einer Unterkunft betten, Visa beantragen, Fähren nehmen, und meine Technik am Laufen halten – all die unsichtbaren Fäden, die eine solche Reise zusammenhalten.
Du hilfst nicht nur dabei, dass ich weiterfahren kann.
Du hilfst dabei, dass Geschichten entstehen.
Dass Bilder geteilt werden.
Dass aus einem Traum etwas Echtes wird.
Wenn du mich auf dieser Linie begleiten möchtest, freue ich mich über jeden Beitrag – groß oder klein.
Danke, dass du meine Reise am Laufen hältst.
Danke, dass du ein Puzzleteil wirst.
Passo di Gardena - Italien
DeRonde
Wie alles seinen Anfang nahm – meine erste richtig große Reise auf dem Rad!
DeRonde – eine Tour um die Ostsee
Die Idee dafür entstand auf der Rückfahrt meiner allerersten Unternehmung – quasi meinem Bikepacking-Prolog von Leipzig zum Kap Arkona und zurück – ein Jahr zuvor.
Ich merkte sehr schnell, wie es um mich geschehen war: Es hatte mich an den Haxen. Dieses bepackte Rad unter mir durch die Landschaft gleiten zu lassen, war genau mein Ding. Und Vorsicht, Spoiler: Es sollte es auch lange bleiben!
Ich möchte euch abholen, wo der Track der DeRonde entlang führte.
Start war in Leipzig. Es ging Richtung Dreiländereck Deutschland–Tschechien–Polen, nach Jonsdorf, wo ich sehr liebe und gute Freunde besuchte. Weiter ging es entlang der polnischen Grenze, später quer durch Polen nach Kaliningrad, auf die Kurische Nehrung nach Litauen und dann entlang der Ostseeküste bis nach Estland.
Diese Mücken, sage ich euch – einfach nur brutal! Und die Waschbrett-Schotterstraßen Estlands rüttelten so richtig an mir. Dabei lernte ich eine Weisheit kennen:
Was ist das Schöne am Fahren auf Gravelpfaden, Straßen und Wegen? Ganz klar: das Gefühl, wenn es wieder auf Asphalt geht und alles ruhig und geschmeidig unter einem wird.
Und das Gegenteil? Was sorgt für schöne Gefühle beim Rollen auf geteerten Straßen? Das flinke Einbiegen auf den nächsten Schotterabschnitt – meist göttlich.
Ich fuhr zwei Tage durch Russland, passierte St. Petersburg, um schließlich Finnland zu erreichen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Ländern war so groß, dass es mich emotional richtig durcheinanderwirbelte. Diese herrliche Schönheit Finnlands, im krassen Gegensatz zum kühlen, grauen Russland – ich fühle es noch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen. Ich war in meinem persönlichen Bikepacking-Himmel angekommen.
Auf nach Helsinki! Dort rastete ich mehrere Tage bei meinem Freund Sami. Er nahm mich in seinem Haus auf, wir tranken sündhaft teures Bier und genossen etliche Saunagänge.
Doch mich zog es weiter, wieder Richtung Westen. Es gab Inselhopping, unter anderem über die autonome Region Åland rüber nach Schweden. Schweden zeigte sich – genau wie Norwegen, das darauf folgte – von seiner Bilderbuchseite. Richtig schöne Tage auf dem Rad habe ich dort erlebt.
Die Schnellfähre zwischen Kristiansand und Hirtshals brachte mich nach Dänemark. Dort angekommen folgte ich dem Track von Nord nach Ost, zurück nach Deutschland, durch Hamburg und schließlich zurück nach Leipzig.
Das war DeRonde – eine Radfahrt um die Ostsee, inklusive der City of St. Petersburg.
Danke, Fügung, dass ich alles ohne Zwischenfälle fahren konnte!
Schaut gern bei Komoot vorbei und betrachtet die Collection zur Tour.
5.232 km
Distanz
22.490 m
Höhenmeter
221 Std
Dauer
38 T
Tage
Kehrtwende
Kehrtwende — Ein Radabenteuer in den Hohen Atlas und wieder zurück
Die Idee entstand aus dem Funken des berühmt-berüchtigten Atlas Mountain Race – Ultracycling vom Feinsten in einer Landschaft, die zugleich wild, rau und unwirklich schön ist. Auch ich wollte dieses Panorama erleben, ganz für mich allein, ohne Wettkampfdruck, ohne Uhr im Nacken. Einfach unterwegs sein.
Am 27. August 2021 rollte ich in Leipzig los. An meiner Seite zu Beginn mein treuer Freund Daniel, der mich bis zur französischen Grenze begleitete, bevor ich in die Stille der Soloreise eintauchte.
Von dort an war ich auf mich gestellt – und brannte vor Neugier auf all die Begegnungen, Erlebnisse und Gedanken, die sich entlang der Strecke entfalten würden.
Ich kam gut voran, fuhr täglich mindestens 100 Kilometer und war erfüllt von einer überströmenden Dankbarkeit für dieses Leben und das Privileg des Unterwegsseins. Ein gesegnetes Privileg, wie ich es gern nenne. Frankreich rollte leicht dahin, und in den Pyrenäen lösten sich meine Emotionen: so viele Tränen, Regen und Ergriffenheit vermischten sich, als würde das Gebirge mich einmal gründlich durchspülen.
Nachdem ich die Berge hinter mir gelassen hatte, öffnete sich das heiße, karge Spanien. Kilometer um Kilometer fräste ich mich durch diese Landschaft, bis ich schließlich den südlichsten Zipfel erreichte – bereit, mit der Fähre hinüber auf den afrikanischen Kontinent zu setzen.
Und tatsächlich: Die Überfahrt gelang. Ich kam bis Ceuta, diesem kleinen Stadtstaat vis-à-vis von Gibraltar. Von dort aus wollte ich nach Marokko weiterfahren, doch die Pandemie stellte sich mir in den Weg. Die Grenzen waren geschlossen – der Traum wurde vorerst vertagt.
Mein Tourname wurde damit zur Realität: Die Kehrtwende musste früher kommen als gedacht.
Also drehte ich um, folgte der spanischen Ostküste, streifte Barcelona und rollte zurück nach Frankreich – mein geliebtes Frankreich, das mich jedes Mal aufs Neue verzaubert. Danach ging es weiter nach Basel, noch ein Abstecher durch die Vogesen, und schließlich der lange, lange Weg durch Deutschland. Nüchtern, befremdlich, fast fremd.
Ankommen fällt mir immer schwerer als Aufbrechen.
Und so kreisten meine Gedanken auf den letzten Kilometern bereits um neue Routen, neue Abenteuer. Vielleicht einmal etwas Kompetitives? Ein Rennen wagen? Neue Wege einschlagen? Wer weiß, wohin die nächste Wende führt.
Doch zuerst lohnt sich ein Blick auf die genaue Strecke der Kehrtwende. Folgt dem Link, lasst euch inspirieren – und genießt die Bilder dieser Reise, die Wende und Weiterfahrt zugleich war.
Schaut gern bei Komoot vorbei und betrachtet die Collection zur Tour.